Da war doch noch was – die Aufklärung der Mitarbeiter!

Es war an einen Sonntagmorgen, an den ich überlegte, mit welchen Nettigkeiten unsere Politiker uns verwöhnen.

Neben Hygieneampel, Lebensmittelvorschriften und Sofortmeldung war da noch etwas spezielles das nur die Gastronomie und bestimmte „gefährliche“ Branchen betrafen.

Mit „bestimmte gefährliche Branchen“ sind Betriebe gemeint, in denen mit sehr viel Schwarzarbeit zu rechnen ist.

Im speziellen betrifft das die Branchen Gaststätten und Beherbergung, Personalbeförderung, Transport- bzw. Speditionsgewerbe und Logistik, Forstwirtschaft,  Messe- und Ausstellungsbau, Fleischwirtschaft und Schausteller.

Man merke auf. Es sind die Branchen die die körperliche Arbeit verrichten!
Branchen wie Programmierung oder Hotlinedienste kommen nicht vor, obwohl hier mehr „schwarz“ läuft.

Aber was war das nun?

Ich musste aufhören mit meinen Überlegungen und an die Arbeit gehen.
Unter dem Mittagsgeschäft bekam ich die Antwort serviert.

3 grüne Menschen betraten das Lokal.
Keine Außerirdischen sondern der Zoll.
Direkt unter dem Hochbetrieb.
War ja kein Problem, da wir nichts Illegales machen.
(wer sich so etwas in der Gastronomie je erlaubt und damit durchkommt, ist entweder sehr Intelligent oder hat mehr Glück wie Verstand – meine Meinung)

Aber da war noch das worüber ich am Morgen nachdachte und nicht drauf kam.
Ihr erinnert Euch!

Es war die Aufklärungspflicht der Mitarbeiter über die Mitführungspflicht des Ausweises.
Die hatte ich vergessen.
Es hatten ja alle den Personalausweis dabei, bis auf meine Nichte.
Die hatte den am morgen vergessen.

Wir hatten aber Glück die Beamten waren freundlich.
Es wurde noch auf die Aufklärungspflicht hingewiesen und dann war der Zoll schon wieder auf den Weg in eine andere Wirtschaft.

Ich ärgerte mich maßlos, da ich noch am morgen darüber nachdachte.
Sogleich lud ich mir bei der DEHOGA das Formular herunter und machte mich an die Arbeit.

In Zukunft wird kein Mitarbeiter bei uns ohne Ausweis sein.

Was ich aber nach wie vor bescheuert finde ist, dass eigentlich jeder in Deutschland verpflichtet ist, seinen Ausweis mitzuführen (Personalausweisgesetz).

Da muss ich doch nicht noch meine Mitarbeiter aufklären und nachweisen dass ich diese Aufgeklärt habe.
Der nächste Schwachsinn ist, dass es nur bestimmte Branchen betrifft.

Ich weiß nicht. Irgendwas muss die Gastronomie falsch machen. Wir werden in vielen Bereichen bis aufs Blut schikaniert
Aber dies sind wieder Dinge, die kann keiner Verstehen!

Service in der Gastronomie und Kalkulierte Preise

Service in der Gastronomie gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung.

Es wird nicht mehr nur auf gutes Essen geachtet.
Zunehmend werden immer mehr Zusatzleistungen vorrausgesetzt.

Gerne stellen wir Wirte uns dieser Herausforderung.

Warum Herausforderung?

Der Kunde wird wählerischer, vergleicht Angebote und geht dahin wo das für ihn die Schwerpunkte zur Entscheidung liegen.

Jetzt ist es nicht immer einfach Kundenwünsche bzw. das was der Kunde voraussetzt mit dem Preis zu vereinbaren.

Wenn sich hier nicht der Wirt treu bleibt, bleibt er auf kurz oder lang auf der Strecke.

Aber es geht ja auch noch schlimmer:
Damit Kunden kommen, werden nun Mega-Sonderangebote gefahren und der Markt kaputt gemacht.
Somit ziehen die  Wirte auch noch  Wirtschaften mit runter die es vielleicht noch geschafft hätten, doch auf Grund des Kaputten Marktes, geht ihnen nun die Luft aus.

Mein Appell an alle Wirte:
Kalkuliert das was Ihr macht genau und mit Vernunft.
Ihr Sichert Eure Zukunft damit und die Eurer Kollegen.
Gäste begeistert Ihr am Besten mit dem Angebot und nicht mit dem Preis!

Es ist in Ordnung Fast-Food essen?

Es gibt absolut keine ein Zoll diese Welt würden Sie nicht über die M-Form fastfood Ort namens McDonalds verstehen. Es ist ein Ort, wo jeder Mensch, unabhängig von älter, Geschlecht oder persönlichen Vorlieben Wünsche zu gehen, wann immer und jeden Tag. Die kurzen Food-Restaurants sind in der Regel auf der ganzen Welt berühmt, da sie mit unterschiedlichen Abendessen mit einer Auswahl an jeden Menschen und Menschen angepasst werden könnte fertige Essen zu bekommen. Die besondere McDonald ist der Ort, wo über Ihr kleines Kind in einem alten Person Lebensmitteln nach seiner Wahl bekommen kann. Sie bieten Mahlzeiten nach dem Geschmack und Qualität der Menschen. Die McDonalds ist Gastgeber Attraktion für Kinder, wie es bietet genießen Ort und kleinere Spielzeug für Kinder.

Die McDonalds angefangen Arbeit im Jahr 1940, die Fast-Food-Café wurde einfach durch zwei Brüder, die waren Dick und Mac Mc Donald genannt hatte. In diesen Tagen gibt es zahlreiche Fast-Food-Spots, sondern McDonalds kann der Führer der Industrie sein. Die Begeisterung von der McDonalds ist ein Ergebnis seiner effektiven Marketing-Kampagnen. Wenn Sie um jede Stadt der ganzen Welt überprüfen Sie werden sehen, viele monatliche Rechnung Boards und Werbung als sie. Die McDonalds bietet auch viele paypal Gutscheincode zu verschiedenen Firmen, Zeitschriften und Angebot, dass zu besonderen Anlässen wie Weihnachten und viele mehr.
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Klimaerwärmung – Eine Mogelpackung ?!

Wer die letzten Tage aus den Fenstern blickte, dem zeigte sich ein äußerst trostloses Bild.
Regen, Schnee, Düsternis und Kälte.

Dabei haben wir bereits April und die Leute wollen draußen sitzen.

Das schlägt sich im Gemüt aller nieder.

Jeder ist leicht gereizt und grantig.
Eine so richtige Frühlingsstimmung kommt nicht auf.
Wenn dann wirklich die Sonne rauskommt dreht der eine oder andere durch.

Es wird nach draußen gehuscht, um ja keine Sonne zu verpassen.
Auch ein bisschen affig – aber verständlich.

Wir sind von der Sonne abhängig.
Sie versorgt uns mit Vitamin D und hat Einfluss auf unsere Stimmung.

Ich bin gespannt, wann jetzt endlich der Frühling kommt.

Das komische ist ja, überall spricht man von Klimaerwärmung und wir müssen im April noch heizen.

Das Passt doch nicht zusammen.
Meine Meinung hierzu, ist dass aufgrund der natürlichen (Vulkanausbrüchen) und künstlichen Explosionen (Atombomben) unser Klima verschoben hat.
Das ist für keinen gut aber nicht mehr veränderbar.

Bleibt nur noch abzuwarten wie sich das ganze entwickelt.
Ich rechne für den Herbst noch Biergartenwetter ein und an Weihnachten heikle Sonnenschein!

Online Reputation Management im Gastro Gewerbe

Das Internet übernimmt im 21. Jahrhundert vielfältige Funktionen, die früher eher in einer überschaubaren Umgebung auf dem Dorfplatz oder einem zünftigen Ratsch im Dorfladen zu finden waren. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, sich rechtzeitig Gedanken über das Online Reputaion Management zu machen.

Dies bedeutet, dass es mit einer reinen Präsentation des eigenen Restaurants, seiner Küche und seiner Schwerpunkte alleine nicht getan ist. Vielmehr kann man als engagierter Restaurantbesitzer legal und aktiv seinen Beitrag leisten, damit das eigene Abbild bzw. Image im Internet genauso gut wird, wie die eigene Küche.

Einige der folgenden Gedanken können Sie dabei unterstützen, diesen Bereich aktiv anzugehen:
1.) Namensgleichheit vermeiden
Sollten Sie ein Restaurant übernehmen oder ein ganz neues Restaurant eröffnen, so ist die Namenswahl der erste Schritt zum effektiven Online Reputation Management. Vermeiden Sie es insbesondere den Namen eines Vorgängers zu übernehmen, wenn dieser Name nicht klangvoll ist. Suchen Sie im Internet auch nach Restaurants, deren Name ähnlich klingt wie der Name, den Sie selbst planen. Denn aufgrund der hohen Transparenz im Internet würden Sie sonst mit einer Hypothek in der Online-Wahrnehmung in Ihre Wirtstätigkeit starten.

2.) Ein Wettbewerb hilft Ihnen dabei, dass Gäste interessante Bewertungen ins Internet stellen
Mit negativer Kritik und Verbesserungsvorschlägen gehen die meisten Menschen in der Art und Weise um, dass negative Erfahrungen schneller und intensiver an die Bekannten und Kollegen weitergegeben werden, als positive. Hier kann ein kleiner Wettbewerb über die lustigste oder gelungenste Internet-Bewertung Ihres Hauses eine interessante Lösung sein. Sozusagen die Krone des Online Reputation Management, da Sie Ihre Gäste dazu ermuntern, ohne selbst Bewertungen einzustellen und unglaubwürdig zu werden.

3.) Gehen Sie mit berechtigter und unberechtigter Kritik sorgsam um
Als Gastronom und Restaurantbesitzer spürt man Ihre Leidenschaft sowohl in den Speisen und Getränken, der Art und Weise wie Sie mit Gästen umgehen und die Umgebung dekorieren. Genauso wichtig ist aber auch ein Selbstverständnis  des im besten Sinne handwerklichen Produktionsprozesses in der Küche: Ab und zu kann mal etwas nicht so gut schmecken, die Fleischprotionen sind vielleicht unterschiedlich und der Gast zu Recht oder Unrecht unzufrieden. Dies ist schade für den Wirt, man kann dies aber gleich reparieren – auch im Hinblick auf eine mögliche, negative Bewertung im Internet: Eine ehrliche, aufrichtige Entschuldigung und eine vielleicht kleine Aufmerksamkeit an den Kunden (ein kostenloser Espresso, eine Kugel Eis umsonst, ein Digestif) auf Kosten des Hauses wirken hier Wunder. Kleine Maßnahme und große Wirkung für Ihr Online Reputation Management.

4.) Prüfen Sie, was über Sie geschrieben wird
Zum Online Reputation Management gehört auch zu wissen, was geschrieben wird und wie Ihre Leistung bei den Kunden ankommt. So bekommen Sie erstens eine kostenlose Beratung über Ihre Schwächen und sind relativ schnell im Bilde. Im Falle „normal“ schlechter Bewertungen ohne beleidigenden Charakter empfiehlt sich aber nicht der schnelle Weg über den Anwalt mit Bitte um Löschung, sondern eher das Glänzen durch Leistung, um Bewertungen durch andere Kunden zu erhalten. Die hohe Verbreitungsgeschwindigkeit und das Unabhängigkeitsbewußtsein lassen Sie ansonsten sehr schnell zum „Buhmann“ werden, wenn Sie dies einschränken wollen. So würde sich Online Reputation Management zuungunsten Ihres Restaurants auswirken.

5.) Lassen Sie Profis dran
Reputationsmanagement bedeuted rund um die Uhr Monitoring. Also Gastrobesitzer haben Sie weder Zeit, noch kennen Sie sich im Thema genug aus, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Onlien Reputation Mangement Profis wie Reputationsverteidiger.de helfen das Thema von Experten angehen zu lassen. Nicht zuletzt ist ein Jahrelang aufgebauter Ruf in nur wenigen Minuten zerstört.

Neues Jobportal für die Gastronomie und Hotellerie

Mit GastroJob24.ch ist ein neues Jobportal an den Start gegangen, dass sich auf die Vermittlung von qualifizierten Fachkräften im Gastrobereich konzentriert.

Neben dem Vorteil, dass eine Anzeige schalten kostenlos ist, bietet GastroJob24 zukünftigen Arbeitnehmern auch die Möglichkeit, sich direkt über das Portal zu bewerben.

www.GastroJob24.ch

Wirtegemeinschaft und Frühlingsküche- nun Inn-Salzach

Die Wirtegemeinschaft ist heuer wieder mit der Frühlingsküche am Start.
Vom 9. März bieten heimische Gastronome 4 Wochen wieder Frühlingsküche zu günstigen Preisen an.
Genießen und Gewinnen ist auch heuer wieder die Devise.

Leider geht die Wirtegemeinschaft heuer mit 2 Wirtschaften weniger etwas geschwächt an den Start.
Denn Lodronhaus und Kupferpfanne sind nicht mehr mit dabei.
Aber durch die neue Regionsbenennung in Inn-Salzach ist Sie nun nicht nur an die Region angepasst.
Sie erhält nun auch durch die örtlichen Tourismusstellen eine bessere Unterstützung.

Bleibt abzuwarten wie es mit der Wirtegemeinschaft weiter geht.
Die Entwicklung ist nach wie vor Spannend:
Bricht Sie nach Altötting rüber, was lassen Sie sich noch einfallen usw.

Wir werden sehen. Ich bin auf alle Fälle gespannt

Jetzt kommt der Winter

Wenn man aus dem Fenster Blick stellt sich einem momentan die Frage:
Was ist in der Natur nur los?!
An Weihnachten vermißten viele den Schnee und nun kommt er wieder im übermaß.
Nächste Woche beginnt der März und damit auch eigentlich der Frühling.
Für uns Wirte eine Wichtige Zeit. Denn es grün und blüht nicht nur alles wieder, sondern man kann auch blad wieder auf tolle regionale Produkte wie Spargel und Erdbeeren zurückgreifen.
Aber dass bleibt uns nun verwehrt.

Da wir diesen umstand nun schon häufiger hatten, stelle ich mir die Frage ob das Förderfähig ist.
Nun wird sich der Eine oder Andere fragen warum.
Nun ja wenn die Ski-Gebiete Fördergelder bekommen, um Schnee herzustellen und somit Ihren Reibach machen, dann ist es doch recht und billig, dass wir Fördergelder bekommen, um diesen Wegzuschmelzen.
Viele Planten ja schon Frühlingsaktionen. Die verpuffen mit dem Schnee. Also gibt es doch nichts besseres als einen großen Fön aufzustellen und alles Wegzuschmelzen.

Eine weitere Frage ist, wo hier die Globale Erwärmung bleibt.
Auf nichts kann man sich mehr verlassen 🙂

Aber was solls. Jammern hilft nichts und wir Wirte mussten schon immer zusehen, dass wir das Beste aus der jeweiligen Situation machen können.
Wir haben ja auch nicht eine solche Lobby in Deutschland wie die Autobauer.

Zu uns wird einfach nur gesagt, dass wir uns etwas einfallen lassen müssen.

Reservierungsplattform

Hallo liebe Blogger,

ich bin neu hier und möchte mich bzw. mein Projekt kurz vorstellen, und hätte gerne die Meinungen von einigen erfahrenen Hobbyköchen und Gastronomen dazu:
Vor ein paar Wochen sind wir mit unserem Projekt http://www.tischsuche.de gestartet. Tischsuche.de ist eine Restaurantplattform die Gastronomen in wenigen Schritten die Möglichkeit bietet, ihr Restaurant im Internet zu präsentieren. Tischsuche.de bietet einige Vorteile wie z.B. kostenloses Reservierungstool, Bilderupload, Getränke- und Speisekarte, Beschreibung, Öffnungszeiten, Anfahrtsbeschreibung und und und…

Was halten Gastronomen und User generell von solchen Angeboten?

Was würden Sie verbessern bzw. was fehlt Ihnen an dem Angebot von www.tischsuche.de?

Wie gefällt Ihnen optisch die Website?

Gastronomen, die das Angebot kennenlernen möchten, bieten wir 50% (für die ersten 5 Anmeldungen) auf den normalen Preis von jährlich 89,00 Euro. Bei der Anmeldung auf tischsuche.de in das Aktionsfeld den Namen „testgastro“ eintragen und das Premiumpaket wählen – fertig.

Danke für Ihre Hilfe, den Service zu verbessern.

Arbeitgeber vor Schwarzarbeit schützen oder wie man den Mittelstand drangsaliert

Arbeitgeber vor Schwarzarbeit schützen oder wie man den Mittelstand drangsaliert

Kurz vor Jahresende erhielten die mit „Schwarzarbeit gefährdeten Betriebe“ ein Schreiben der Deutschen Rentenanstalt.

Im Betreff:

Arbeitgeber schützen – Bekämpfung der Schwarzarbeit stärken.

Wirklich toll, könnte man meinen. Der wer Schwarzarbeit unterstützt schadet der Gemeinschaft und ist mit unter für die hohe Sozial- und Steuerlast verantwortlich.

Nur das alles hat wieder einen hacken:

  1. Mehr Bürokratie und somit mehr aufwand für den Arbeitgeber
  2. Gestraft werden auch die die keine Schwarzarbeit zulassen.

zu 1. Mehr Bürokratie

Wer einen Betrieb in folgenden Bereichen führt:

  • Baugewerbe
  • Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe
  • Personenbeförderungsgewerbe
  • Speditions-, Transport- und damit verbundene Logistikgewerbe
  • Schaustellergewerbe
  • Unternehmen der Forstwirstschaft
  • Gebädereinigungsgewerbe
  • Unternehmen, die sich am Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen beteiligen
  • Fleischwirschaft

muss in Zukunft seine Mitarbeiter vor Arbeitsantritt melden, auch wenn diese nur Probearbeiten

Dies gilt auch für Notfälle, wie wenn in der Gastronomie am Wochenende dringend Ersatzkräfte geordert werden und der Steuerberater nicht mehr Informiert werden kann.

Diese Meldung muss der Arbeitgeber selbst vornehmen.

Enweder durch sein Abrechungsprogramm wie Lexware oder Lohnoffice von Dataline oder von der ITSG mit dem Prgramm SV-Net

Nun gibt es besonders in der Gastronomie ältere Arbeitgeber die dies nicht können, weil Sie noch nicht mal mit dem Computer umgehen können

Des Weiteren ist eine Grundeinrichtung der Stammdaten erforderlich beim SV-NET, die dann wiederum hintergrundwissen erfordert

Aber das ist ja der Deutschen Rentenanstalt Wurst. Hauptsache ihre Kasse stimmt. Also ist das Schreiben mit Arbeitgeber schützen heuchelei.

In Wahrheit geht es nicht darum den Arbeitgeber zu schützen, sondern ihn noch mehr zu drücken bzw. wieder ein Stück Bürokratie hinzuzufügen.

zu 2. Wer wird gestraft

Ist man ehrlich und macht nichts Schwarz, ist das nicht mehr genug. Es muss nun vorher gemeldet sein um keine Strafe zu erhalten.

Nun Spricht ganz Deutschland von den Mittelstand stärken und Bürokratieabbau und doch kommen ständig solche Regelungen.

Wie kann man sich nun schützen?

Wer wie ich seine Lohnabrechnung bereits selber macht, hat damit keine Probleme.

Bereits erwähnt gibt es die Programme wie Lohn-Office von Lexware oder von Pesto. Wobei ich das Lohnoffice von Pesto bevorzuge.

Für die die bis jetzt ihre Lohnabrechnung von ihrem Steuerberater machen ließen, gibt es das Programm SV-NET.

SV-NET classic gibt es  Download unter der Adresse http://www.itsg.de/svnet_downloads.ITSG .

SV-NET online ist unter der Adresse https://www.gkvnet-ag.de/svnet-online erhältlich.

SV-NET classic

hat folgenden Vorteil: Ihre ganzen Stammdaten sind bei ihnen auf ihre Rechner. Somit können sie ihre Daten selbst absichern.

In der heutigen Zeit versteht es sich von selbst, dass man auf seinem Computer Virenschutzprogramme und Firewalls installiert hat.

Dafür müssen sie aber ständig SV-NET classic aktualisieren.

SV-NET online

hat diesen Vorteil. Sämtliche Aktualisierungen dieses Programms, werden Serverseitig durchgeführt.

Allerdings lassen sie zu, dass sämtliche Daten ihrer Mitarbeiter auf einem fremden Server gelagert werden. Jeder der die Passwörter knackt, hat Zugriff auf ihre Daten.

Da das neuerdings keine Seltenheit ist, würde ich SV-NET classic bevorzugen. Auch wenn dies mehr Arbeit bedeutet, das Programm auf dem aktuellen Stand zu halten.

Die Arbeit lohnt, da ihre Daten und die ihre Mitarbeiter, auf ihre Rechner bleiben.

Tipps zum Einrichten

Für die Einrichtung des Programms, sollten sie ihre Betriebsnummer und die Daten der zum ersten Mitarbeiter bereithalten.

Diese Daten, werden im Laufe der Einrichtung abgefragt

Richten Sie sich das Programm frühzeitig ein.

Irgendwann kommt der Tag, an dem sie darauf zurückgreifen müssen und da sie schon wenig Zeit haben und Personal brauchen, müssen sie sich nun mit diesem Programm auch noch rum ärgern.

Meine Hoffnung:

Worauf ich aber nach wie vor hoffe ist, dass die Steuerberater oder Lohnbüros sich für ihre Kunden was einfallen lassen.

Der Kunde könnte ein vorgefertigtes Formular ausfüllen, indem er sämtliche Daten des neuen Mitarbeiters einträgt. Natürlich sind die Daten des Betriebes mit zu erfassen.

Nach Ausfüllen dieses Formulars, faxt er ist nun an eine Hotline und hat somit was auf der Hand, dass er seiner Pflicht dem Mitarbeiter zu melden nachgekommen ist.

Dass das Betreiben einer solchen Hotline für den einzelnen Steuerberater oder das Lohnbüros zu viel Aufwand ist, ist mir klar.

Doch im Verbund von mehreren Steuerberatern oder Lohnbüros, bestünde eine Möglichkeit diese Faxe entgegenzunehmen.

Danach könnte diese Stelle eine entsprechende Meldung rauszuschicken und das Lohnbüro oder dem zuständigen Steuerberater informieren.

Somit wäre dem Gesetz Genüge getan und die mit der Lohnabrechnung beauftragten Stellen, hätten für ihre Kunden ein Stück Rechtssicherheit geschaffen.

Wobei ich der Meinung bin, dass das Gesetz in dieser Form nicht verfassungsmäßig ist.

Meines Erachtens, verstößt es gegen den Art. 3 des Grundgesetzes, dem Gleichheitsgrundsatz.

Denn es sind nicht alle Betriebe zu dieser Sofortmeldung Verpflichtet. Alle Betriebe sollten demnach gleich behandelt werden.

Aber wie sagt, das ist dann meine Meinung und ich bin kein Jurist.

Ich bin gespannt was unseren Gesetzgebern noch einfällt um uns „vor der Schwarzarbeit zu schützen“.